Warum eine selbstgemachte Lampe aufzuhängen motiviert!?

 

Kennst du es, dass Du etwas gebastelt hast, was dann irgendwo herum liegt und verstaubt? Es hatte Dich so motiviert dieses Etwas zu machen, aber irgendwie war dann plötzlich keine Zeit mehr, als es so gut wie fertig war. Aber eben nur so gut wie…

Die Motivation hört fast IMMER kurz vor dem Ende auf

 

Kennst du das auch? Da war doch dieses Projekt…

  • eine Lampe selberbasteln
  • eine Mütze häkeln
  • einen Workshop machen
  • oder was auch immer.

 

Du warst hoch motiviert damit anzufangen und hättest am liebsten schon viel früher anfangen sollen! Du konntest es kaum erwarten endlich loszulegen. Du wolltest gar nichts anderes mehr machen. Bis das Ding (was auch immer) so gut wie fertig war.

Warum ist das so?

Kurz vor dem Ziel hören wir gerne auf, obwohl wir so gut wie da sind. Sobald wir das Ziel sehen können, bleiben wir stehen. Wir sehen es ja!
Unsere Augen vermitteln an unser Gehirn: Ziel in Sicht.
Du verstehst: Ziel erreicht.

Ein Ziel zu erreichen bedeutet keine Aufgabe mehr zu haben.

Keine Aufgabe zu haben macht Angst! Also verlangsamen wir unser Tempo Richtung Ziel, drehen um oder bleiben stehen. Wir brechen das Projekt ab oder lassen die Lampe liegen.

Dann sind wir auch ohne Aufgabe, merken es aber nicht. In der Zwischenzeit haben wir uns bereits mit anderen Dingen abgelenkt, sitzen am Wegrand und trinken Kaffee oder laufen eine andere Strecke. Das einst gesetzte Ziel ist wieder aus den Augen – aus dem Sinn. Die Lampe liegt auf dem Regal und wird ignoriert – wir haben ja gar keine Zeit.

 

Wir geben der Zeit die Schuld

Die arme Zeit ist so oft der Schuldige, der für unsere Fehlschritte gerade stehen soll. Wenn wir etwas nicht geschafft haben, weil wir aufgegeben haben, weil wir keine Lust hatten oder etwas anderes wichtiger war, dann sagen wir einfach: wir haben keine Zeit.

 

Die Wahrheit ist:

Die Zeit kann nie etwas dafür!

Sie kann sich nur nicht wehren. Es ist ihr vielleicht auch egal. Sie läuft einfach weiter. Immer wieder. Eine Sekunde vor die nächste, immer im gleichen Tempo. Sie bleibt nie stehen und wird auch nicht schneller – obwohl wir das immer gerne behaupten.

 

Was hat die Lampe damit zu tun?

Wenn wir das Licht einschalten, sehen wir auch das Ziel wieder, das wir einst aus den Augen verloren haben: Die fast fertige Mütze, ein Zertifikat das uns wichtig war oder eben die selbstgebastelte Lampe an der Zimmerdecke. Du musst nur die Lampe aufhängen!

 

Sie leuchtet uns den Weg.

Wenn die Lampe endlich hängt, dann kannst Du sie auch einschalten. Wenn Du die Mütze endlich fertig häkelst, dann kannst Du sie auch benutzen. Wenn Du das Ding in der Schublade endlich fertig machst, dann hast Du dieses Ziel endlich erreicht. Und wenn Du ein Ziel erreicht hast, dann bist du auch wieder motiviert.

Wenn die Lampe hängt, kannst du sie immer wieder einschalten

Ein erreichtes Ziel füllt Dein Motivationsguthaben auf. Je mehr erreichte Ziele, je mehr fertige Projekte, um so größer Deine Motivation für weitere Ziele!

Motivationstipp von heute:

Häng die selbstgemachte Lampe auf

 

Zeig mir ein Bild von Deiner Lampe, deiner fertigen Mütze, Deinem Zertifakt oder was auch immer Dein Ding ist, dass Du jetzt endlich fertig machst.

Ich bin gespannt 🙂

Leuchtende Grüße von einer hochmotivierten Sandra

P.S. Die Idee zu meiner selbstgemachten Lampe aus dem Beitragsbild habe ich hier gefunden.