Schon über ein Jahr bin ich mittlerweile in der Mamabranche! Etwa genauso lange mache ich kreative 5-Wochen-Projekte. Mit einem aktiven Einjährigen ist es nicht mehr so einfach, nebenbei kreative Projekte zu machen, wie mit einem viel schlafenden Baby. Seit November arbeite ich wieder in Teilzeit in meinem „Nebenjob“, neben dem Mamasein. Mein Alltag hat sich wieder einmal stark verändert.

Grundsätzlich liebe ich ja Veränderungen, denn sie bieten immer eine Chance für einen Neuanfang. Trotzdem hat mich die letzten Wochen die Frage sehr beschäftigt, wie ich meinen Blog in diesen neuen Lebensabschnitt integrieren kann.

Bei der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit bin ich auf folgende Antwort gestoßen:

„Ich habe mir Baubklötze und ein Dreirad gekauft, ich fange noch einmal ganz von vorne an!“

Ja, ich habe Spaß daran gefunden meine Kreativität im Bauen von Türmen und Bildern aus Bauklötzen auszuleben. Darüberhinaus kann ich das mit meinem Kind gemeinsam machen und mir zum Thema Kreativität von meinem und anderen Kindern einiges abschauen.

Schon Pablo Picasso hatte einst festgestellt: „Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn man älter wird.“

Kinder haben noch keine Modelle im Kopf, die freies Denken behindern. Sie können sich Dinge vorstellen, an die ein Erwachsener nicht mehr glaubt. Darüberhinaus lernen Kinder so viel, dass viel mehr Bereiche des Gehirns gleichzeitig arbeiten als bei einem Erwachsenen. Das ist der beste Nährboden für die Kreativität.

Es wird sich in meinem Blog daher zukünftig sehr viel darum drehen, wie Du trotz Kind, für Dein Kind oder gemeinsam mit Deinem Kind kreativ sein kannst. (Aktuell hauptsächlich für Mamas mit einem Einjährigen)

Darüberhinaus ist Kreativität eine Eigenschaft, die ich in der Mamabranche für extrem hilfreich halte.

Mit Kreativität findest Du Ideen, wie Du Deinen Familienalltag meisterst, jede Nacht im Bereitschaftsdienst zur Verfügung stehst, Deine Kinder bei Laune hältst und auch Deine gute Laune stets wiederfindest, trotz Schlafmangel, nie endenen Wäschebergen, Quengelohrwürmern, unvernichtbaren Pröseln auf dem Boden, kranken Männern, beruflichen Verplichtungen, anderen Jobs und sonstigen Kleinigkeiten.

Es wird vorerst nicht mehr so oft wie im letzten Jahr Artikel geben. Stattdessen nehme ich mir vor in freien Momenten lieber kreativ zu sein, als über Kreativität zu schreiben. Dazu möchte ich mehr in Form von kurzen Fotoberichten vor allem auf Instagram aktiv sein und auf diesem Blog eher eine Zusammenfassung geben.

Auch auf ein konkretes Projekt werde ich mich vorerst nicht festlegen, sondern lieber intensiver in ausgewählten Kreativitätsdisziplinen tätig sein:

5 mögliche Kreativitätsdisziplinen:

  • Fotografieren
  • Zeichnen per Hand
  • Digitale Bildbearbeitung
  • digitale Illustrationen
  • Kreatives für und mit Kleinkindern

 

Was sind Deine kreativen Vorsätze für 2018?

Vorfreudige Grüße,

Sandra