Projektbericht #3 – Einfach mal Klingeln und Kuchen anbieten!

 

„Haben Sie Lust auf Kuchen?“

GRINS

„Ich wohne hier im Viertel und habe es mir zum Projekt gemacht Kuchen für meine Nachbarn zu backen“

BLA BLA BLA

 

5 Gedanken der letzten Woche:

  • 5 Kuchen in 2,5 Wochen
  • Backen oder die Nachbarn kennenlernen?
  • Habe ich mein Ziel nicht schon erreicht!?
  • Noch mehr Kuchen?
  • Eigentlich sollte ich lieber andere Kreative treffen, oder?!

 

 

Klingelingeling, Ding-Dong, Drrrrrrrrrrr

 

In der dritten Woche ist Klingeln mit Kuchen im Gepäck ziemlich einfach geworden. Ganz systematisch laufe ich von einem Haus zum Nächsten und lasse immer weniger Häuser ausfallen.

Wenn ich jetzt mal ohne Kuchen spazieren gehe, fehlt mir die Lizenz zum Klingeln in der Tasche. Schade denke ich bei jedem verpassten Haus, als wäre jede Tür eine verpasste Chance einen interessanten Menschen zu treffen.

Jeden Tag einfach mal an fremden Haustüren klingeln fühlt sich für mich nun an wie das Öffnen einer Adventskalendertür für ein Kind.

 

Verabredungen sind schwieriger als spontan Klingeln

 

Verabredungen sind nicht zu planen!

Neben dem Klingeln habe ich meinen Kuchen auch über das Nachbarschaftsportal nebenan.de angeboten. Es kamen etwa 5 Verabredungswünsche. Tatsächlich getroffen habe ich so noch keinen. Eine hat kurzfristig abgesagt, eine ist nicht zum Treffpunkt erschienen (und hat mir die Chance auf weitere Klingeln genommen), weitere melden sich nicht mehr.

Spontan Klingeln kann auch zu Verabredungen führen:

Eine Nachbarin hatte gerade keine Zeit, würde mich aber gerne übernächste Woche einladen. Eine andere Nachbarin hat sich Kuchen für die Homeoffice-Kaffee-Pause aus meiner Box genommen und mir ihre Nummer hinterlassen.

Hm… soll ich nun spontan Weiterklingeln und weitere Türen öffnen oder die ganzen Verabredungen managen?

 

Rückblick aufs Projektziel – Kuchen backen und die Nachbarn kennenlernen

Wenn mitten im Projekt zu viele blockierende Fragen auftauchen ist es Zeit für einen Blick auf das gesetzte Ziel.

 

Ziel(e):

55 Nachbarn kennenlernen.

Mich trauen meine Komfortzone zu verlassen und mit Kuchen bei den Nachbarn vor der Tür zu stehen.

Kreative(s) in der Nachbarschaft entdecken.

 

Zwischenstatus:

  • Die 55 habe ich noch nicht erreicht, vielleicht die Hälfte – ist es so wichtig?
  • Komfortzone verlassen – DONE. Reicht das noch nicht?
  • Kreatives in der Nachbarschaft… daran muss ich wohl noch arbeiten

 

Fazit: Käsekuchen im Kühlschrank

Es gibt noch Kuchen im Kühlschrank, der darauf wartet in der Nachbarschaft verteilt zu werden! Es gibt noch Ziele im Projekt, die darauf warten erreicht zu werden.

 

Auch Lust auf Kuchen?

 

Käsekuchen

Teig:

  • 200g Mehl
  • 80g Zucker
  • 100g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Packung Vanillzucker
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

 

Alle Teig-Zutaten mit dem Knethaken zu einem Teig kneten, etwas kalt stellen und dann in Springform inkl. Rand als Boden drücken – ggf. mit Mehl stabiler kneten

 

Füllung:

  • 5 Eigelb
  • 100g Zucker
  • 1 Packung Vanillzucker
  • Prise Salz

–> schamuig rühren

Dann folgende Zutaten mit einrühren:

  • 500g Magerquark
  • 1 Becher à 200g Crème frâiche
  • 30g Speisestärke
  • etwas Zitronensaft

Am Ende separat geschlagenen Eischnee aus  5 Eiweiß und 50g Zucker unterheben. Füllung auf den Teig in die Form füllen und das Ganze bei 150 °C Ober- / Unterhitze 65-70 Min backen.

Etwas abkühlen lassen und dann damit bei Deinen Nachbarn klingeln!

 

Wer sind die Menschen in Deiner Nachbarschaft?

Erzähl mir Deine Erfahrungen.

 

Backende Grüße,

Sandra

 

Anfang verpasst? Hier findest Du alle Infos zur Projektidee, zum Projektstart und Projektbericht #1, sowie Projektbericht #2