Warum Schwarz sehen etwas Positives sein kann und wie es mit meinem Romanprojekt voran geht

Projektbericht #3 – In 5 Wochen zum eigenen Buch

Ich sehe nur Schwarz.

Nein, ich habe keinen Blackout. Ich schreibe in diesem einem Monat mehr als in einem ganzen Jahr. Trotz chronischem Zeitmangel, Kind, Arbeit, Haushalt und allen sonstigen Gründen, die Dich von einem Projekt abhalten.

 

Warum ist das so und wie kannst auch Du das Licht im Dunkeln finden?

 

5 Gedanken der letzten Tage

  • Erstmals 2x 5 Wochen, um das Ziel zu erreichen!?
  • Ob jemals jemand einen Roman von mir lesen wird?
  • Ich schreibe viiiieeeel zu langsam
  • Pausen steigern die Schreibgeschwindigkeit
  • Die ersten 5 Kapitel sind geschrieben!

 

 

5 Ratschläge, wie Du Licht im Dunkeln findest

 

TIPP #5:

Lies den Roman, den ich in diesem Projekt zum Buch machen will 😊

Die Geschichte beginnt in einer Nacht, die so dunkel war wie sie dunkler nicht sein konnte. Was Du in einer solchen Nacht trotzdem noch sehen kannst, erfährst Du in den ersten 5 Kapiteln. Fast 50 Seiten sind geschrieben!

Interesse? Schreib mir eine Nachricht.

TIPP #4:

Fange einfach an zu suchen!

Wenn Du etwas haben möchtest, musst Du in die Gänge kommen. Zum Schreiben empfehle ich den NaNoWriMo jeden November. Wenn die ganze Welt mitschreibt, wirst Du fast automatisch in einen Motivationssog gezogen.

Für eine andere kreative Tätigkeit schlage ich vor mit einem kreativen-5-Wochenprojekt anzufangen. Schau Dich auf meiner Ideenseite um oder schlage mir Dein Projekt vor. Ich würde Dich gerne dabei begleiten und versuchen Dich zu motivieren.

Nach mittlerweile schon fast ACHT kreativen Projekten habe ich schon einen gewissen Erfahrungsschatz, wie es klappt anzufangen, dran zu bleiben und das Ziel zu erreichen.

(Und wenn Du das Ziel nicht erreichst, hast Du trotzdem mehr geschafft als vor dem Anfang)

TIPP #3:

Zünde eine Kerze an!

Wenn Du das Gefühl hast in einem schwarzen Loch zu stecken, beleuchte Deine Umgebung. Es ist tatsächlich so, dass derartige Visualisierungen Deine Gedanken beeinflussen. Ich habe das erst kürzlich wieder im Buch „Warum Einstein niemals Socken trug“ gelesen.

In meinem Romanprojekt bringt die Hauptfigur sich ins Rampenlicht, weil sie in jener Nacht eine Kerze anzündet, in der es dunkler war, wie es dunkler nicht sein konnte.

 

TIPP #2:

Überlege Dir was zu sehen ist, wenn es dunkel ist.

Dadurch fokussierst Du Deine Gedanken auf Licht und wirst zwangsläufig aus der Schwärze gezogen.

Angenommen es gäbe keine Elektrizität, dann fallen eine ganze Reihe Lichter weg. Meine Geschichte spielt in einer Zeit vor der Erfindung der Glühbirne. Stattdessen brennen Feuer, fliegen Glühwürmchen und spiegelt sich Gold im Schein des letzten Sternes.

TIPP #1:

Erfinde Lichter im Dunkeln.

Die Fantasywelt bietet Dir eine Palette an Möglichkeiten, die keine Grenzen kennt. Das ist das tolle am Erfinden von Phantasiegeschichten: Es gibt IMMER eine Lösung.

Wenn Du in Deiner (echten) Welt einmal im Dunkeln tappst, dann erwecke Deinen Traum einfach in einer Geschichte zum Leben.

Es fühlt sich toll an, weil Du dadurch die schwarze Wand vor Deinem Kopf sprengst. Du erlaubst Dir verschleiert an Dinge zu denken, die Dein innerer Kritiker Dir verbietet. Er kann nicht meckern, weil Du ihm kontern kannst: „Ist doch nur eine Geschichte.“

 

Übrigens:

Da das Ergebnis meines Votings nach der besten Idee nicht eindeutig ausfiel, entschied mein Bauch sich für diese Geschichte über die Suche nach dem Autor.

Irgendwie passt es – ich suche den Autor in mir.

Der verschollene Autor in meiner Geschichte heißt Roman Schreiber. Er wollte so perfekt schreiben, dass alles schwarz wurde, weil er Wörter und Wörter über längst geschriebene Wörter legte.

 

Warum ich trotzdem (fast) nur Schwarz sehe?

 

Schwarz ist eine positive Farbe!

Schwarze Schrift breitet sich aus, je mehr ich tippe. Zum ersten Mal bekommt „Schwarz sehen“ daher für mich eine positive Wendung.

Schwarze Schrift breitet sich auch aus, je weniger ich lösche. Auf einem Grat zwischen „mehr-als-viel-Schreiben“ und „perfekter-schreiben“ befindet sich mein Flow.

 

Die Geschichte spielt im Dunkeln.

Die Geschichte startet mit einem schwarzen Bild, statt mit einem weißen Blatt. Es ist einfach so passiert.

Bei der Überlegung welchen Autor meine Hauptfigur trifft, tauchte als erstes ein Autor grauenhafter Geschichten auf: Ein Horrorautor!

Und mit diesem Gedanken wurde die Geschichte plötzlich immer dunkler. Dunkle Wesen scheinen meine Fantasiewelt zu beherrschen. Sie haben zum Ziel die ganze Welt in Dunkelheit einzutauchen.

Meine Hauptfigur hat zufällig Licht angemacht und wird seitdem von dunklen Wesen beschattet. Ob sie ihr Abenteuer durch die Dunkelheit meistern wird?

Ich stecke im Dunkeln – trotz Plan. Aber es ist egal!

Nach den ersten 5 Kapiteln weiß ich es selbst noch nicht genau. Obwohl ich vor Schreibstart einen ziemlich großen Handlungsplan erstellt habe, passieren auf den Seiten dazwischen unvorhergesehene Dinge.

Aber das macht meine Geschichte für mich selbst so spannend!

 

5 Fragen an Dich:

  • Bist Du auch gespannt wie es weiter geht?
  • Interessierst Du Dich für Fantasyromane?
  • Beherrscht Du die deutsche Rechtschreibung besser als ich?
  • Weißt Du wo Kommas wirklich hingehören und wohin nicht?
  • Kannst Du ehrliche Ratschläge geben und motivieren?

 

Wenn Du die Mehrheit dieser Fragen mit JA beantworten kannst und ein wenig Zeit zum Lesen findest, dann lade ich Dich herzlich ein der erste Leser einer ungeprüften Rohfassung zu werden.

Schicke mir ein Licht vorbei, wenn Du Dich angesprochen fühlst.

Finstere Grüße aus der Dunkelheit,

Sandra